Gestern Abend mal im neuen
X-Men: First Class bzw. "Erste Entscheidungen" gewesen. Als alter X-Men (meine Mutation ist übernatürliche Schönheit...

) war ich natürlich gespannt, aber der Korken ist nicht wirklich geplatzt.
Mir persönlich waren einige Fähigkeiten der neuen Mutanten etwas zu lahm und irgendwie unspektakulär, stellenweise kam mit der Film auch einfach nur albern und kitschig vor, aber vermutlich werde ich einfach zu alt für sowas

Man darf sich halt nicht fragen: "wie kann eine genetische Mutation dazu führen, dass man anderer Menschen Gedanken lesen und kontrollieren kann".
Ich fande auch die Entstehung der "innigen" Freundschaft zwischen Prof. X und Magneto etwas kurz und beiläufig. Eignetlich hat sich Xavier, gespielt von niemand geringerem als
Mr. Tumnus aus "Die Chroniken von Narnia", Magneto einfach nur aufgedrängt. Aber in solchen Filmen kommen eben manchmal bestimmte Aspekte der Charakterentwicklung einfach zu kurz um stattdessen ganze 10 Minuten zu zeigen, wie Magneto ein U-Boot aus dem Wasser zieht.
Auch die kurze Easteregg-Einlage mit Wolverine, der meiner Meinung nach in den 60iger Jahren noch nicht zu seinem Adamantium-Skelett gekommen sein dürfte und nur seine "langweiligen" Selbstheilungsfähigkeiten besitzt, war ziemlich überflüssig.
Unterm Strich kann man wohl ruhig sagen, dass der Film - aufgrund seiner zahlreichen Anspielungen und Eastereggs - eher etwas für wirklich Fans ist, sich als eigentständiger Film für Zuschauer ohne Vorwissen aber mal so gar nicht lohnt.
Sehr gespannt bin ich jedenfalls schon auf "The rise of the Planet of the Apes"

bzw. "Planet der Affen: Prevolution". Das Gelächter im Kino nach dem Trailer konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen

Ein weiterer Film der die momentane Prequel-Mode in Hollywood fortsetzt.
Its Just Business...