Internet-Wurm Nimda hat schon tausende Rechner infiziert
Verfasst: 21.09.2001, 17:29
Seit Dienstag registrieren Hersteller von Anti-Viren-Software die
rasante Verbreitung des Wurms "W32.Nimda". Das berichtet Chip Online.
Der Wurm kann sich sowohl per E-Mail, als auch über Webseiten und IIS
verbreiten. Für die Infizierung von Webseiten nutzt der Wurm dieselbe
Lücke in Microsofts IIS, über die auch schon "Code Red" entsprechende
Server infizierte. Zudem besteht die Gefahr, dass sich der Wurm über
den HTTP-Port 80 verbreitet, über den PCs die Kommunikation mit dem
Internet aufnehmen. So genügt es, dass nur ein einziger Mitarbeiter
eine infizierte Webseite besucht, damit sich der Wurm über das
Netzwerk auf allen Rechnern verbreitet. Außerdem kommt der Wurm auch
als E-Mail und funktioniert wie Melissa. Die Betreffzeile der Mail
ist leer, aber im Anhang findet sich eine Datei mit der Bezeichnung:
"Readme.exe". Outlook-, Eudora oder Lotus-User werden infiziert, wenn
sie die Datei öffnen. User, die ihr Outlook im März nicht per Update
aufgefrischt haben, brauchen die E-Mail jedoch nur zu empfangen,
damit der Wurm aktiv wird. User sollten die höchsten Sicherheits-
stufen in ihrem Browser einstellen und ansonsten Patches herunter-
laden, die bei McAfee, Symantec oder Trend Micro zu haben sind.
Zunächst können Sie die Infektionsgefahr verringern, indem Sie in
den "Internetoptionen" in der Kategorie "Erweitert" "JavaScript"
und "Active Scripting" deaktivieren.
Text von Avitos AG
rasante Verbreitung des Wurms "W32.Nimda". Das berichtet Chip Online.
Der Wurm kann sich sowohl per E-Mail, als auch über Webseiten und IIS
verbreiten. Für die Infizierung von Webseiten nutzt der Wurm dieselbe
Lücke in Microsofts IIS, über die auch schon "Code Red" entsprechende
Server infizierte. Zudem besteht die Gefahr, dass sich der Wurm über
den HTTP-Port 80 verbreitet, über den PCs die Kommunikation mit dem
Internet aufnehmen. So genügt es, dass nur ein einziger Mitarbeiter
eine infizierte Webseite besucht, damit sich der Wurm über das
Netzwerk auf allen Rechnern verbreitet. Außerdem kommt der Wurm auch
als E-Mail und funktioniert wie Melissa. Die Betreffzeile der Mail
ist leer, aber im Anhang findet sich eine Datei mit der Bezeichnung:
"Readme.exe". Outlook-, Eudora oder Lotus-User werden infiziert, wenn
sie die Datei öffnen. User, die ihr Outlook im März nicht per Update
aufgefrischt haben, brauchen die E-Mail jedoch nur zu empfangen,
damit der Wurm aktiv wird. User sollten die höchsten Sicherheits-
stufen in ihrem Browser einstellen und ansonsten Patches herunter-
laden, die bei McAfee, Symantec oder Trend Micro zu haben sind.
Zunächst können Sie die Infektionsgefahr verringern, indem Sie in
den "Internetoptionen" in der Kategorie "Erweitert" "JavaScript"
und "Active Scripting" deaktivieren.
Text von Avitos AG